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Die Posaune


ï»żDie Posaune ist ein tiefes Blechblasinstrument, das wegen seiner weitgehend zylindrischen Bohrung (enge Mensur) zu den Trompeteninstrumenten zĂ€hlt. Der Ton wird mittels Anregung der natĂŒrlichen Resonanzen des Instruments durch Lippenschwingungen des BlĂ€sers erzeugt.
Über die Entstehung der Posaune gibt es nur wenige Daten. Zu den Ă€ltesten Existenz-Belegen des Instruments zĂ€hlt ein englisches Dokument von 1495 und ein GemĂ€lde von Matteo di Giovanni, der 1495 verstorben ist. Die Posaune ist neben der Violine eines der Ă€ltesten voll chromatisch spielbaren Orchesterinstrumente.

Weil eine Naturtrompete (Tromba) mit dem Grundton b eine unhandliche LĂ€nge von etwa 2,80 Meter (9 Fuß) aufweist, wurden die Instrumente in S-Form gebogen, gerollt oder in „Brezelform“ hergestellt. Der englische, französische und italienische Name des Instruments trombone bedeutet wörtlich nichts anderes als „große Trompete“. Der deutsche Name entwickelte sich aus der altfranzösischen Bezeichnung „buisine
Die Posaune besteht aus einem S-förmig gebogenen zylindrischen Rohr, in das an einem Ende ein MundstĂŒck eingesetzt wird und das sich am anderen Ende zum Schalltrichter öffnet (auch: StĂŒrze oder Schallbecher).

Alle Bauformen der Posaune werden mit einem KesselmundstĂŒck gespielt.

Dank ihrer Mensur klingen die Töne der Posaune hĂ€rter als bei den Instrumenten der BĂŒgelhornfamilie, die ein sanfteres Klangvolumen zeigen. Die Mensur wirkt sich auch auf die Schallenergie aus. So wird der Schall bei einer Posaune stĂ€rker gebĂŒndelt als beispielsweise bei einem Tenorhorn.

Der Ton entsteht wie bei allen Blechblasinstrumenten durch die Vibration der Lippen des Spielers am MundstĂŒck zur Anregung stehender Wellen in der LuftsĂ€ule des Instruments.