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Die Tuba


Die „Tuba“ war im Römischen Reich die Bezeichnung fĂŒr ein Blasinstrument aus Messing oder Bronze. Es besaß die Form einer geraden, langgestreckten Röhre mit schmalem Schallbecher, Ă€hnlich einer Fanfare.
Heute versteht man unter einer Tuba das Bassinstrument der Familie der BĂŒgelhörner. Die ersten Tuben wurden in Berlin um 1835 kurz nach der Erfindung der Ventiltechnik entwickelt.


Im Orchester werden Basstuba und Kontrabasstuba gleichermaßen verwendet. Die Tuba ist im Orchester meistens einfach, seltener auch zweifach besetzt. Ob eine Partie mit der Bass- oder Kontrabasstuba gespielt wird, entscheidet meist der Tubist selbst anhand von Gesichtspunkten wie etwa der geforderten Tonlage, LautstĂ€rke oder Klangfarbe, dem Wunsch des Dirigenten, der Raumakustik und Ă€hnlichem. Einige Komponisten wie etwa Richard Wagner schreiben die Bauform jedoch vor. Ein Orchestertubist muss im deutschsprachigen Raum beide Bauformen virtuos beherrschen. In den skandinavischen LĂ€ndern, in England, Frankreich und weiten Teilen Amerikas sowie in Australien wird hauptsĂ€chlich die Kontrabasstuba in C verwendet. Die Alternative zur Basstuba in F bildet in diesen LĂ€ndern eine Es-Tuba.
Im Blasorchester sowohl volkstĂŒmlicher als auch sinfonischer PrĂ€gung (Concert Band) werden meist mindestens zwei Tuben besetzt. Wenn diese nicht unisono spielen, befinden sie sich in der Regel in der Oktave zueinander.

Im Jazz nahm die Tuba bis etwa 1925 die Bassrolle wahr, bevor sie vom Kontrabass abgelöst wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg feierte sie im Amateur-Dixieland ein Comeback